Biography
- Cornelia Schweidler
- Geb. 1983 in Trostberg
- Fotografische Ausbildung - 2001 bis 2004
- ein paar Gesellenjahre bei verschiedenen Fotografen
- 1te Ausstellung: Dezember 2007 "Zur Sache Schätzchen" in Waging am See
- 2te Ausstellung: Oktober 2008 "Somewhere over the Rainbow" in Burhausen/Knoxoleum
- Klientel:
Steiner Brauerei, Subway, Bergader, Wöhrl, Schönes und Wildes by Reinhard Deyerl, Traunmed / Schadhauser, Hausleben, Bioteaque, Sparda Bank, Orthopädie / Unfallchirurgie Chiemgau, Workhouse / Alentho, In Touch – by Monika Walch, Eckstein Friseure, Ludwig Magazin, Limo Magazin, Cafe Nanu, Club Metropolitain, Club Kafka, Geflügelhof Lugeder, Mitterer - Cateringservice, ISC - InterServieCommunitiy GmbH
Bands & Musiker:
Paro, Leeds Club, Crush, Sieber & Hasenknopf, MaryFoundSlain
Fotografien mit dem gewissen Etwas
Dass Traunreut mit seinem Gemisch der Kultur und der Kulturen ein kreatives Pflaster ist, das beweist auch die 1983 geborene Fotografin Conny Schweidler. Ihr Gespür für Themen, Blickwinkel, Menschen und Materialien ließen die Besucher bereits bei ihren beiden ersten Ausstellungen ein ungewöhnliches künstlerisches Talent erahnen: 2007 konfrontierte die gelernte Fotografin - in Anspielung an einen Kultfilm mit Uschi Glas - das Lebensgefühl der 68-er Generation mit dem der jungen Mädchen von heute. Der Name der Ausstellung in Waging war Programm: „Zur Sache Schätzchen: Der Fummler und die Schätzchen der Region“. Conny Schweidler zeigte collagenartig montierte, erotische Fotos mit Körperteilen und Models in Schwarzweiß und knalligen Farben. Die Werke erinnerten an die Pop-Art und den Retrolook der 70er-Jahre oder an situative Nahaufnahmen aus ungewohnter Perspektive. Sie spielen mit Körperformen, Nähe und verdichteter Atmosphäre ohne allerdings ins Pornografische abzugleiten. Einen noch weiteren Bogen spannte ein Jahr später die Foto-Ausstellung „Somewhere over the Rainbow“ im stylischen Lokal „Knoxoleum“ in Burghausen. Sie griff ebenfalls als Generalthema das heutige Nebeneinander unterschiedlichster Lebenswirklichkeiten und digitalen Welten auf. Virtuos und mit einem guten Schuss augenzwinkernder Ironie ließ Schweidler ihre Models als Engel in die Abgründe von Fetischwelten tauchen und kombinierte dies mit extremen Perspektiven und Kostümen. Kaleidoskopartig blickte der Betrachter in moderne Märchenwelten: Mal kalt-bizarr, dann wieder plüschig-flippig in Rosa oder perfekt gestylt wie ein Top-Model.
„Ich mag einfach die Auseinandersetzung mit und den Kontakt zu Menschen.”, sagt Conny Schweidler. Zu ihren Vorbildern zählt sie Rankin, Bettina Rheims, David LaChapelle oder Eugenio Recuenco und Helmut Newton. Die steigende Nachfrage von Clubbesitzern, Bandmitgliedern, Firmen sowie Privat- und Geschäftskunden hat Conny Schweidler inzwischen die Selbstständigkeit mit eigenem Atelier in Roitham bei Stein an der Traun ermöglicht.
(Text: Axel Effner)





